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Gran Canaria: Die drei wichtigsten Hot-Spots der Insel

Gran Canaria gehört für die Deutschen zu den DEN Reisezielen im Frühjahr und Herbst schlechthin. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Das Wetter auf Gran Canaria ist das ganze Jahr über frühlingshaft bis sommerlich, der Flug auf die Kanaren dauert selten länger als 5 Stunden und die Lebenshaltungskosten sind auf den steuerbegünstigsten Kanaren deutlich niedriger als auf Spaniens Festland. Wer sich für einen sonnigen Trip nach Gran Canaria entscheidet, sollte die folgenden drei Hotspots der Ferieninsel auf gar keinen Fall verpassen.

Kanarische Metropole: die Inselhauptstadt Las Palmas

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Auch bei mittelmäßigem Wetter einen Ausflug wert: DIe Inselhauptstadt Las Palmas

Ganz weit oben im Nordosten der Insel liegt inmitten von Hügeln die Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria. Mit ihren gut 380.000 Einwohnern ist Las Palmas die größte Stadt der Kanaren und das kulturelle Zentrum der Insel Gran Canaria. Auf der Haupteinkaufsstraße Calle Mayor de Triana im Stadtteil Triana ist Tag und Nacht viel los. Man kann hier hervorragend bummeln, einkaufen und die Atmosphäre der Stadt genießen. An der Plaza Cairasco kann man im Gabinete Literario einen köstlichen Kaffee in Jugendstil-Ambiente genießen. Durch eine weniger charmante, 6-spurige Straße (GC 5) von Triana getrennt liegt das alte Viertel von Las Palmas: Vegueta. In der Altstadt von Las Palmas stehen einige historische Sehenswürdigkeiten der Stadt. Darunter die Kathedrale Santa Ana, das Kolumbus-Haus (Casa de Colón) sowie das alte Rathaus aus dem Jahr 1853. Ebenfalls sehenswert ist die Plaza Espiritu Santo. Wer nach so vielen Eindrücken noch Lust auf einen Strandspaziergang hat, sollte diesen an der schicken Promenade Paseo de las Canteras in Santa Catalina machen. Der Stadtstrand von Las Palmas ist gesäumt von Bars und Cafés, in denen man den Tag ausklingen lassen kann. Nach Las Palmas kommt man am schnellsten mit dem Mietwagen, allerdings ist die Parkplatzsituation in der Inselhauptstadt nicht gerade entspannt und die Parkhausgebühren sind zum Teil recht happig. Von der Lage her ist das Parkhaus am Parque de San Telmo empfehlenswert: Die Anfahrt von der Stadtautobahn GC 1 ist nicht sehr kompliziert und man hat von dort aus einen guten Startpunkt, um die Stadt zu erkunden.

Bergsteigen für Anfänger: Roque Nublo

roque-nublo-gran-canariaZu den höchsten Erhebungen von Gran Canaria gehört neben dem erloschenen Vulkan Pico de las Nieves (1.949 m) der 1.803 Meter hohe Berg Roque Nublo (Wolkenfels). Der eigentliche Roque Nublo ist ein rund 80 Meter hoher Monolith, der auf einem Hochplateau im Gebirge steht. Man erreicht den Roque Nublo über die kurvenreiche, aber romantische Bergstraße GC 600. Vom Parkplatz aus ist es ein rund 45-minütiger Fußmarsch, für den man besser festes Schuhwerk einpackt. Der Aufstieg ist zwar nicht sonderlich anstrengend, allerdings ist der Wanderweg zum Teil etwas steil und felsig, daher sind Flip-Flops für diesen Spaziergang keine gute Idee. Am Fuße des Roque Nublo wird man mit einem atemberaubenden Blick über die Insel belohnt. Bei gutem Wetter sieht man sogar den Gipfel des Teide auf der Insel Teneriffa. Wer aus dem Süden der Insel anreist, kann entweder den Bus bis Ayacata nehmen (der lange und beschwerliche Fußmarsch ist wenig empfehlenswert) oder fährt besser direkt mit dem Mietwagen die GC 600 entlang bis zum Roque Nublo. Außerdem sollte man für alle Fälle warme Kleidung einpacken, denn in knapp 2.000 Metern Höhe kann es bei starkem Wind schon mal ziemlich kalt werden.

Ein Hauch von Sahara: Die Dünen von Maspalomas

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Sand so weit das Auge reicht: Die Dünen von Maspalomas

Die wohl eindrucksvollste Ecke von Gran Canaria liegt ausgerechnet mitten im touristischen Süden der Insel: Die Dünen von Maspalomas bilden eine riesige Sandwüste, die sich entlang des Strands von Playa del Ingles bis zum Leuchtturm (Faro) von Maspalomas hinziehen. Der Großteil der Dünen ist frei begehbar und trotz der vielen Wüstenwanderer findet man immer wieder Stellen, an denen man für einige Minuten ganz allein ist. Der westliche Teil der Dünen ist seit einigen Jahren Naturschutzgebiet und darf nicht betreten werden. In unmittelbarer Nähe davon befindet sich der Gay-Strand am Strand-Kiosk Nummer 7. Dieser Teil der Dünen ist außerdem eine beliebte Cruising Area für schwule Männer. Ab und zu werden dort auch heterosexuelle Pärchen beim Schäferstündchen gesichtet. Wer auf derartige Abenteuer keine Lust hat, sollte diesen Teil der Dünen meiden. Der überwiegende Teil der Dünenlandschaft ist hingegen menschenleer und durchaus jugendfrei.

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One comment

  1. Bernd Castritius

    Leider ist das wlan immer wieder sehr schlecht.
    Man kann sich jedes mal darüber wieder Ärgern.

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